Kommunikation in Rollen – familiäre Verstrickung und wie Entstrickung gelingt
Kommunikation in Rollen – familiäre Verstrickung und wie Entstrickung gelingt
Rund 80 % unserer Kommunikation findet in Rollen statt – so beschreiben es Vertreter der
Transaktionsanalyse wie Eric Berne. Stephen Karpman nennt dieses Muster das
„Dramadreieck“. Viele Angehörige psychisch erkrankter Menschen kennen solche
festgefahrenen Gesprächssituationen nur zu gut: Man möchte helfen, verstanden werden
oder einfach in Ruhe miteinander sprechen – und doch drehen sich Gespräche immer wieder
im Kreis.
Das Drama dabei ist, dass niemand wirklich bekommt, was er oder sie sich wünscht: gesehen
und anerkannt zu werden mit den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen. Stattdessen
entstehen Frust, Missverständnisse und Erschöpfung. Eine Veränderung wird erst möglich,
wenn mindestens eine Person aus diesem Rollenspiel aussteigt.
In diesem Seminar schauen wir gemeinsam darauf, welche Rollen wir in schwierigen
Situationen einnehmen, wie diese Dynamiken entstehen und vor allem: welche Alternativen
es gibt. Sie lernen konkrete Wege kennen, um aus belastenden Kommunikationsmustern
auszusteigen und mehr Klarheit, Selbstfürsorge und Verbindung in den Alltag zu bringen.